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Gerüstbau in den Wolken

Einrüstungen an Felswänden im alpinen Hochgebirge sind selten, aber von Zeit zu Zeit nötig. So baute XERVON innerhalb von nur drei Tagen ein Gerüst unterhalb der Zugspitze. Die Logistik und der Transport der Materialien waren eine große Herausforderung

Graue Hänge, Schneefelder, Reste eines Gletschers. Das ist die Südflanke der Zugspitze. Auf 2.650 Metern Höhe, in der Gipfelregion von Deutschlands höchstem Berg, ist derzeit ein Teil der steilen Felswand eingerüstet. In zwei Etagen zieht sich das 28 Meter lange Arbeits- und Schutzgerüst über das nahezu senkrecht abfallende Gestein. Dabei überspannt der erste Abschnitt einen Felsabschnitt von fünf Metern Höhe, der zweite führt weitere sechs Meter bergauf.

Transport per Zahnradbahn und Handkarren

Das Anfang August von XERVON errichtete Gerüst ermöglicht die Sanierung der Felswand. Mit Spritzbeton soll sie gegen Steinschlag gesichert werden, denn direkt unter dem Steilhang liegt das Schneefernerhaus, eine Umweltforschungsstation für die Höhen- und Klimaforschung. So ungewöhnlich wie der Standort des Gerüsts war auch seine Realisierung. Schließlich ist die Zugspitze zwar weitgehend touristisch erschlossen, aber als hochalpine Region dennoch nicht so ohne weiteres zugänglich. In den Vorplanungen galt es daher spezielle Aufgabenstellung zu lösen – und dies nicht nur im Hinblick auf die Gerüstkonstruktion, sondern vor allem bei der Materialvorbereitung und Logistik.

Abgestimmt auf die Beladegrenze der Zugspitzbahn wurde jedes einzelne Teil des 9,5 Tonnen schweren Gerüsts mit der Zahnradbahn nach oben gebracht. Für die Wegstrecke vom Gletscherbahnhof zur Forschungsstation luden die Gerüstspezialisten das Material auf Handwagen um. Anschließend ging es per Handtransport auf ein Dach der Station, wo der von XERVON aufgebaute Treppenturm zur eigentlichen Einsatzstelle führte. Das XERVON-Team selbst kam per Seilbahn auf den Berg und übernachtete in der Forschungsstation. Ein täglicher Auf- und Abstieg wäre zu zeitintensiv gewesen.

Im Zeitplan trotz Wetterkapriolen

Im Prinzip hätte sich den Gerüstbauern oben am Berg ein spektakulärer Panoramablick über mehrere hundert Alpengipfel geboten. Doch während des Aufbaus zeigten sich alle Tücken des alpinen Wetters. Die einzurüstende Felswand lag oftmals inmitten dichter Wolken. Zudem sank das Thermometer auf Minusgrade, Schnee zog auf und starker Wind erforderte aus Sicherheitsgründen immer wieder Arbeitspausen. Trotzdem brauchte XERVON nur drei Tage, um das Gerüst an der Zugspitze wie geplant fertigzustellen.

Der alpine Einsatzort war etwas Besonderes. Aber letztlich ist in unserem Metier jedes Projekt einzigartig. Und der Erfolg führt immer über ein schlüssiges Konzept, durchdachte Planung und präzise Umsetzung.

Killian Konnerth
QHSE-Beauftragter

Gerüstbau alpin

Einrüstungen im Hochgebirge sind selten, jedoch nicht unüblich. So rüstete XERVON vor einigen Jahren bereits die Wendelsteinkirche Patrona Bavariae in 1.760 Metern Höhe ein. Neben der anspruchsvollen Logistik war auch die zeitliche Planung entscheidend. Die gesamte Einrüstung musste so koordiniert werden, dass die Renovierungsarbeiten am Dachstuhl und Mauerwerk innerhalb der Sommersaison abgeschlossen werden konnten. Leider machten schlechtes Wetter und widrige Bedingungen auf der Südseite der Kirche eine Verschiebung des zweiten Renovierungsabschnitts notwendig, sodass das gesamte Gerüstmaterial sogar vorübergehend wieder entfernt werden musste. Spannende Informationen und ein Video vermitteln die besonderen Herausforderungen des Wendelstein-Projektes:

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